Das Design des neuen Quattroporte

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Eleganz und Dynamik im neuen Gewand

Die Neuinterpretation einer Marke mit einem unverwechselbaren Design: Lorenzo Ramaciotti erläutert die Leitlinien des neuen stilistischen Kurses von Maserati, der sich einer schlichten, puristischen Formensprache bedient.

Der aus Modena gebürtige Designer Lorenzo Ramaciotti, Leiter des Centro Stile Maserati, kennt sich sehr gut in der jüngeren Stilgeschichte von Maserati aus. War er doch fast zwanzig Jahre lang Designchef von Pininfarina. Damit spielte er 2003 eine maßgebliche Rolle, als es darum ging, dem Maserati Quattroporte seine Gestalt zu verleihen. Außerdem legte er 2005 mit dem atemberaubenden Concept-Car Birdcage 75th, der Urform eines sportlich-eleganten Meisterwerks wie des Maserati GranTurismo, den Grundstein für einen neuen stilistischen Kurs.

Ramaciotti wurde nur wenige Hundert Meter vom historischen Maserati Werk entfernt geboren und war damit von Kindesbeinen an immer wieder mit Maserati konfrontiert. Jüngst stand er nun vor der großen Herausforderung, einen Klassiker des italienischen Designs in einer extrem modernen Formensprache zu interpretieren: Den Maserati Quattroporte.

„Man kann sich keinen Quattroporte anschauen ohne sofort zu wissen: Das ist ein Maserati.“

Lorenzo Ramaciotti - Head of Centro Stile

Der neue Quattroporte ist unverkennbar ein Maserati. „Das ist mein erstes Anliegen, wenn ich ein Fahrzeug gestalte“, sagt Ramaciotti. „Die Markenzugehörigkeit muss deutlich definiert sein. Es ist undenkbar, einen Quattroporte zu erblicken ohne ihn auf Anhieb als Maserati zu erkennen. Denn sein Charakter und sein Stil sind unverwechselbar.“

Die moderne Eleganz der Formen und Details bildeten den Ausgangspunkt, um die künftigen Maserati Modelle vorzuzeichnen. Das erste Resultat ist in der Silhouette des neuen Quattroporte sichtbar. Klassische Stilelemente wie der breite ovale Kühlergrill mit senkrechten Streben, die imposante und stärker konturierte Motorhaube, die drei Luftauslässe hinter den Vorderrädern und die dreieckige C-Säule werden von einem Profil vereint, das eine angeborene Aggressivität verrät ohne auf Eleganz zu verzichten. 

    "Die neue Flankenlinie zum Beispiel“, so Ramaciotti, „verläuft über die gesamte Länge des Fahrzeugs, dem es ein sehr athletisches und zugleich gestrecktes und elegantes Erscheinungsbild verschafft.“

    Die schmale Front der drei ungerahmten Seitenfenster sowie die neuen aufwärts verlaufenden Frontleuchtengruppen mit Tagfahrlicht in LED-Technik sind ein absolutes Novum. Die Heckleuchten in LED-Technik werden vom Lichtring der Standlichter umschlossen und in das Stoßfängerdesign integriert. In der Mitte befindet sich ein Chromelement, das die Kühlerverkleidung zitiert.

    Der Zeichenstift von Ramaciotti schuf für den neuen Quattroporte ein Interieur mit einer äußerst minimalistischen Formensprache. „Ich wollte zurück zu Schlichtheit und Eleganz, weit weg von ins Endlose ausufernden Tasten- und Bedienfeldern“, erklärt der Designer. Ein Minimalismus, der jedoch nicht auf Luxus und Komfort verzichtet. „Beim Quattroporte“, führt Ramaciotti abschließend aus, „werden die Funktionselemente kaschiert, um den weich geschwungenen Oberflächen der Armaturentafel und der Mittelkonsole den Vorrang zu lassen, welche die erlesenen Materialien und ihre hochwertige handwerkliche Verarbeitung zur Geltung bringen.“

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