Quattroporte Sport GT S

Technische Details des Maserati Quattroporte Sport GT S

Getriebe, Chassis, Fahrwerk und Bremsen des Quattroporte Sport GT S

Im neuen Quattroporte Sport GT S ist die Getriebesoftware MC-Auto Shift installiert, die besonders leistungsorientierte Gangwechsel zulässt.
Im Schaltmodus „MANUAL“ wird der Befehl für den Gangwechsel direkt vom Fahrer gegeben. Damit sind Schaltvorgänge bis zum roten Drehzahlbereich möglich. Um neben einem Höchstmaß an Fahrspaß auch ein Höchstmaß an Effizienz zu bieten, informiert eine elektronische Gangwechselanzeige in der Mitte der Armaturentafel den Fahrer über den optimalen Zeitpunkt des Hochschaltens. Dieses System, das sich bei sportlicher Fahrweise als sehr hilfreich erweist, wird von verlängerten Schaltwippen im Trofeo-Design hinter dem Lenkrad vervollständigt. Ihre ergonomische Form erleichtert das Schalten vor allem auf kurvenreichen Strecken.
Im Modus „AUTO SPORT“ aktiviert die Getriebesoftware die Funktion MC Start Strategy. Diese Funktion gestattet kontrollierte Startvorgänge mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nur 5,1 Sekunden.
In den Modi „MANUAL SPORT“ und „AUTO SPORT“ wird auch das Zwischengas beim Herunterschalten elektronisch gesteuert.

Fahrwerk
Der neue Quattroporte Sport GT S ist mit einem Sportfahrwerk mit konstanter Dämpfung ausgestattet. Dieses System sorgt für ein optimiertes Fahrzeug-Handling und eine höhere Ansprechbereitschaft der Lenkung. Die straffere Auslegung der Radaufhängungen – plus 30 Prozent an der Vorderachse und plus 10 Prozent an der Hinterachse – äußert sich in einer spürbaren Verminderung der Lastwechselreaktion und einer besseren Traktion bei Richtungswechsel, was durch eine geringere Bodenfreiheit zusätzlich verstärkt wird (10 Millimeter vorn und 25 Millimeter hinten).

Lenkung
Die Lenkung ist auch bei sportlichem Einsatz des Fahrzeugs direkt und präzise, was der elektronisch gesteuerten Servolenkung zu verdanken ist. Sie zeigt auch bei hohen Geschwindigkeiten ein Höchstmaß an exakter Reaktion und garantiert dabei gleichzeitig Komfort und leichte Handhabung.

Gewichtsverteilung
Die Gewichtsverteilung des Maserati Quattroporte S ist in diesem Marktsegment einzigartig: 49% auf der Vorderachse und 51% auf der Hinterachse. Dieser Aufbau macht aus der Luxuslimousine einen Hochleistungswagen, der außerordentliches Fahrvergnügen bietet.

Die Gewichtsverteilung wird dadurch erreicht, dass der Motor hinter der Vorderachse platziert wurde. Sie verbessert die Traktion und die Beschleunigungswerte, während gleichzeitig das Fahrzeug selbst stabiler und ausgeglichener wird.

Bremsanlage
Die Hochleistungsbremsanlage des Maserati Quattroporte S wurde in Zusammenarbeit mit Brembo entwickelt. Die vorderen Scheibenbremsen mit Dual-Cast-Technologie haben einen Durchmesser von 360 Millimeter. Der äußere Bereich ist aus Gusseisen gefertigt, während für die Bremsglocke Aluminium zum Einsatz kommt. Durch diese Lösung kommen sowohl die thermische Resistenz des Gusseisens und das geringe Gewicht des Aluminiums zum Tragen.

Die 6-Kolben-Bremssättel aus Aluminium in Monoblockbauweise besitzen verschiedene Durchmesser und sind widerstandsfähiger gegenüber Verformungen als herkömmliche aus zwei Teilen gefertigte. Im Einsatz weisen sie zudem eine höhere Effizienz auf.

Die Bremsanlage verfügt über ABS, um beim Bremsen ein Blockieren der Räder zu verhindern, und EBD zur Bremskraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse. Beide Systeme sind Teil des Stabilitätsprogramms MSP (Maserati Stability Program). Diese konstruktiven Lösungen bieten Vorteile bezüglich eines verringerten Bremsweges sowie hinsichtlich des Fadings beim sportlichen Einsatz des Fahrzeugs: Zu jedem Zeitpunkt erfolgt eine umgehende und angemessene Reaktion der Bremsanlage. Dadurch bietet sie jenen Sicherheitsstandard, den man sich von einem Maserati erwartet.

Beleuchtung
Der neue Quattroporte S ist vorne und hinten mit Leuchteinheiten ausgestattet, die über LED-Technologie verfügen.

Gleichzeitig wurden wichtige Funktionen verbessert: Die Bi-Xenon Frontscheinwerfer wurden mit einem Adaptive Light Control-System ausgestattet. Die Scheinwerfer produzieren nun nicht nur ein helleres und klareres Licht als konventionelle Ausführungen, sondern sie sind auch in der Lage, sich automatisch dem Lenkwinkel anzupassen, um das Kurveninnere auszuleuchten (maximal 15 Grad). Aus Sicherheitsgründen kehrt das System bei Geschwindigkeiten ab 120 km/h in die konventionelle feststehende Lage zurück.

Die Scheinwerfer verfügen auch über Tagfahrlicht, wobei die LEDs der Blinker zusätzliche interessante stilistische Merkmale kennzeichnet. Die Lösung, die bei den Nebelscheinwerfern verwendet wird, basiert auf einem anderen Konzept, da hier ein gesonderter Scheinwerfer zum Einsatz kommt, der in den Stoßfängern integriert ist und ein breiter gestreutes Licht abgibt.

Auch in der rückwärtigen Scheinwerfergruppe dominiert die LED-Technologie. Die Heckleuchten verfügen jeweils über 34 LEDs. Die außergewöhnliche Eigenschaft der LEDs ist, dass sie schneller und mit größerer Intensität leuchten als herkömmliche Glühbirnen. Dabei verfügen sie zudem über eine längere Lebensdauer, verbrauchen weniger Energie und haben außerdem ein länger konstanteres Leistungsniveau.