Die Instrukteure von Master Maserati
Die Master Maserati Instrukteure sind professionelle Rennfahrer (Rennstrecke oder Rallye) und wurden aufgrund ihrer Eignung und ihrer langjährigen Erfahrung für die Fahrertrainings ausgewählt.
Ein einzigartiges Team aus über 50 Fahrern wird von Andrea De Adamich koordiniert und vom ehemaligen Formel-1-Rennfahrer Ivan Capelli geleitet.
Die Master Maserati Kurse sind in kleine Gruppen unterteilt, so dass sich die Instrukteure den einzelnen Teilnehmern widmen können, um das Ergebnis der Kurse zu optimieren.

Andrea de Adamich
Andrea De Adamich (*Triest, 13. Oktober 1941). Er nahm in den Jahren 1962 bis 1974 an Rennen der Formel 1 und der Markenweltmeisterschaften teil. Unter anderem fuhr er auf Fahrzeugen von Ferrari, Alfa Romeo, McLaren, March, Brabham und Surtees.
Am Ende dieser Karriere begann er eine neue. Nachdem er Journalist mit Schwerpunktbereich Auto-/Motorsport geworden war, beschäftigte er sich ab 1979 wieder mit der Formel 1 und leitete eine bekannte Fernsehsendung mit dem Namen Grand Prix, die es noch heute gibt. Im Lauf der Jahre erlangte er durch das sichere Beherrschen seiner Arbeit den Ruf eines hervorragenden Fernsehmoderators, der mit Hilfe der Medien seine technischen Erfahrungen mit dem großen Publikum teilt. Nach einer kurzen Pause als Fernsehreporter der Formel 1-Weltmeisterschaft im Jahre 1991 gewann er 1992 den renommierten Journalistenpreis für Sicherheit im Straßenverkehr.
Tatsächlich ist De Adamich auch der Inhaber einer gut gehenden Schule für Fahrsicherheitskurse am Autodrom von Varano de' Melegari und obendrein General Manager der Maserati Fahrkurse.

Ivan Capelli
Ivan Capelli (*Mailand, 24. Mai 1963). Er begann 1978 mit dem Kartsport, in dem er bis 1980 aktiv war. 1982 startete er in der Formel 3 am Steuer eines March. Mit neun Saisonsiegen gewann er 1983 im Team Coloni die italienische Meisterschaft, im Folgejahr sogar die europäische Formel-3-Meisterschaft.
Nach einem ersten Gastspiel in der Formel 1 im Jahr 1985 mit Tyrrell (vierter Rang beim GP von Australien), wandte sich Capelli der Formel 3000 zu, die er 1986 gewann. 1987 kehrte er mit dem Leyton House-Judd des March-Teams in die Formel 1 zurück und wechselte 1992 zu Ferrari.
1993 ging er zu Jordan, beendete jedoch schon ein Jahr später seine Karriere in der Formel 1. Derzeit ist er TV-Kommentator beim italienischen Fernsehen für die Formel 1 und Leiter der Maserati Fahrlehrgänge.

Domenico Schiattarella
Domenico Schiattarella siegte 1987 in der italienischen Formel-2000-Meisterschaft. Jahr 1991 wurde er Vizemeister der italienischen Formel 3 und fuhr neben Luca Badoer und Jacques Villeneuve.
Nach zwei Jahren in der Formel Indy und der Formel 1 mit dem Symtech Team gewann er die 24 Stunden von Le Mans. Von 1997 bis 2001 nahm er in der FIA GT-Meisterschaft teil.

Alessandro Fiorio
Alessandro "Alex" Fiorio (*Turin, 10. März 1965). Er debütierte im Motorsport 1985 auf einem Fiat Uno. Im Alter von nur 22 Jahren gewann er 1987 die Gruppe-N-Weltmeisterschaften am Steuer Lancia. 1988 und 1989 holte er sich in der Rallye-WM Rang zwei respektive drei. Bis 1995 nahm er an der Weltmeisterschaft auf Lancia und später auf Ford teil, wobei er drei Siege, neun zweite Ränge, vier dritte Ränge, vier vierte Ränge, drei fünfte Ränge und 241 WM-Punkte holte.

Piero Liatti
Piero Liatti kam zum ersten Mal aktiv mit dem Motorsport im Renault Cup in Monza 1981 in Berührung. Etwas später wechselte er in den Rallyesport. Im Jahr 1986 gewann er die italienische Meisterschaft auf einem privat gestarteten Fiat Uno Trofeo. Im Jahr 1988 siegte er in der europäischen Gruppe-N-Meisterschaft mit einem Lancia Delta Integrale und holte sich 1991 den Titel nochmals auf einem Delta 16V.
1996 wurde er Fahrer des Subaru Werksteams und nahm mit hervorragenden Ergebnissen an den Rallye-WM teil. Im folgenden Jahr siegte er bei der Rallye Monte Carlo und holte sich Rang fünf in der Gesamtwertung.

Andrea Piccini
1995 nahm Andrea Piccini an der italienischen Formel Europa Boxer Meisterschaft teil. Im Folgejahr startete er in den deutschen Formel Opel Lotus Meisterschaft und wurde Rookie des Jahres. Daraufhin nahm er 1997 und 1998 an den europäischen Meisterschaften dieser Rennserie teil. Von 1999 bis 2001 startete er in der Formel-3000-Meisterschaft und war zudem als Testfahrer im Formel-1-Team von Minardi aktiv.
2002 ist er der stärkste Fahrer in der FIA GT-Meisterschaft, 2006 wird er dort Vizemeister. 2007 startete er in dieser Rennserie mit einem Maserati MC12, den er sich mit Andrea Bertolini teilte.



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