Superstars International Series 2012 - Spa

Salo Mika

ROUND 6, Spa: Podiumsplatz für Salo

Ein weiterer Podiumsplatz für Maserati in der International Superstars Series. Nach dem Sieg von Christian Klien auf dem Quattroporte Evo vom Swiss Team in Ungarn, fuhr Mika Salo in Spa ein weiteres bedeutendes Resultat ein. Im zweiten Lauf der sechsten Saisonveranstaltung fuhr der Finne den vom Schweizer Team betreuten Maserati Rennwagen auf Rang drei. Spa hat eine kurvenreiche bis schnelle Streckenführung und fordert vom Fahrzeug vor allem ausgezeichnete Stabilitäts- und Handlingeigenschaften.

Für Salo handelte es sich um eine sehr erfolgreiche Rückkehr in das Cockpit des Quattroporte Evo. Der ehemalige Formel-1-Rennfahrer von Ferrari hatte sich am ersten Rennwochenende der Saison in Monza ans Steuer des Maserati begeben, um dann den Platz Christian Fittipaldi, Johnny Herbert und Christian Klien zu überlassen. Das schweizerische Team hat sich für eine Rotation ehemaliger Formel-1-Champions entschieden, um mehr Aufmerksamkeit auf seine Formation zu richten und noch mehr Spannung in die bereits hart umkämpfte Meisterschaft der FG-Gruppe zu bringen.

Der Finne ließ auch das Pech hinter sich, das ihn in Monza verfolgte, wo ihm zwei Podiumsplätze entgingen. In Lauf 1, um nicht in einen Unfall verwickelt zu werden, und in Lauf 2 wegen eines ungewöhnlichen mechanischen Problems, als er zum Angriff auf den Spitzenreiter ansetzte.

Der erste Lauf in Spa, der unter strömendem Regen begann, war recht unspektakulär. Auf der nassen Fahrbahn wollte kein Fahrer in der Führungsgruppe ein Risiko eingehen. Salo, der als Fünfter startete, überfuhr daher auf demselben Platz auch die Ziellinie. Die Überlegenheit der Audi RS5-Fahrzeuge hingegen war nahezu peinlich. Sie haben als einzige den Vorteil eines Allradantriebs. Somit fuhren sie auf Rang eins und zwei mit Morbidelli und Kristoffersson mit großem Vorsprung über die Ziellinie.

Jedoch selbst unter diesen Bedingungen stellte der Maserati eine hohe Wettbewerbsfähigkeit unter Beweis. Unter den Fahrzeugen ohne Allradantrieb verzeichnete der Quattroporte Evo von Salo die zweitbeste Rundenzeit mit 2‘55“325, nachdem er in den ersten drei Runden auf sehr viel nasserer Strecke der Schnellste war.


Lauf 1: Im Regen dominieren die Fahrzeuge mit Allradantrieb - Rang 5 für Salo


In Lauf 1, der unter strömendem Regen begann, wollte niemand allzu sehr riskieren, so dass die ersten sechs Startpositionen in gleicher Reihenfolge auch ins Ziel fuhren. Auf der nassen Strecke konnten die Audi RS5, die einzigen mit Allradantrieb, alle anderen abhängen und mit Morbidelli und Kristoffersson den ersten bzw. zweiten Platz belegen. Auf Maserati hielt Salo den fünften Platz und fuhr Cesari, der aufgrund der geringeren Erfahrung mehr in Schwierigkeiten war, auf Rang 17 über die Ziellinie.

Cesari Mauro

Salo Mika

Lauf 2: Salo Dritter nach einem spannenden Duell mit Liuzzi im Regen


Auch Lauf 2 wurde auf nasser Fahrbahn und im Finale unter strömendem Regen ausgetragen. Salo begeisterte mit seinem Startspurt vom 4. Platz auf den 2. Platz hinter Larini. Recht bald war es jedoch ein unaufhaltsamer Morbidelli, der sich mit dem Audi RS5 mit Allradantrieb an die Spitze setzte, während Liuzzi auf den 3. Platz aufholte. Dann schied Larini wegen mechanischer Probleme aus, woraufhin sich Liuzzi und Salo ein spektakuläres Duell um den 2. Platz lieferten, das im Finale vom Regen unterbrochen wurde.