Superstars International Series 2012 - Imola

Cesari

ROUND 2, IMOLA: Maserati zweimal in der Top 5

Das Swiss Team mit zwei Maserati Quattroporte Evo ging am zweiten Rennwochenende der International Superstars Series in Imola mit einer veränderten Besatzung an den Start.

Auf der lombardischen Rennstrecke hatte das Schweizer Privatteam Mika Salo und Mauro Cesari antreten lassen. In Imola ließ es an der Seite des italienischen Rennfahrers mit Christian Fittipaldi einen weiteren ehemaligen Formel Eins-Rennfahrer in der Superstars Serie debütieren. Ein hochkarätiger Auftakt im Cockpit eines Maserati, war doch der Brasilianer, nach drei Saisons von 1992 bis 1994 in der Formel Eins, von 1995 bis 2002 einer der Hauptakteure der Cart-Serie, die zu jener Zeit die Top-Liga für Einsitzer in den USA war. Darüber hinaus fuhr er unter anderem in den NASCAR-Rennserien, der GRAND-AM und American Le Mans Serien, allesamt erstklassige US-amerikanische Meisterschaften.

Das Wochenende in Imola begann nicht gerade vielversprechend für das Swiss Team, die Qualifying-Zeiten lagen unter den Erwartungen. Im Training hatte Fittipaldi Gelegenheit, sich mit dem Quattroporte Evo vertraut zu machen, den er noch nie zuvor gefahren hatte, und sich erneut mit der Strecke anzufreunden, auf der er 1994 zuletzt beim Großen Preis der Formel Eins gefahren war. Überdies gelang es weder dem Brasilianer noch Cesari, das Potenzial des Quattroporte Evo vollends auszuschöpfen, da auf der Rennstrecke starker Verkehr herrschte und sie daher keine gute Runde fahren konnten.

Bei den Läufen hingegen spielte eine andere Musik. In Lauf 1 zeigte Fittipaldi wie versprochen eine große Aggressivität. Er lieferte spannende Einlagen und vom 9. Startplatz arbeitete er sich bis auf Rang fünf auf der Ziellinie vor. Cesari beendete das Rennen als Zwölfter und holte damit zwei Plätze gegenüber dem Qualifying auf. Und vor allem zeigte er sich in Hinsicht auf die reine Performance wettbewerbsfähiger.

Im zweiten Lauf entstanden wahrhafte Spannungsmomente. Fittipaldi erlangte in einem wechselvollen Rennen einen stolzen vierten Platz, obwohl er sofort in einen Kontakt zwischen mehreren Autos verwickelt war, wobei er erhebliche Karosserieschäden im linken Frontbereich davontrug. Ein ebenfalls gutes Rennen lieferte sein Teamkollege Mauro Cesari ab, der vom zwölften Startplatz losfuhr und nach harten Kämpfen als Neunter die Ziellinie passierte.


Lauf 1: Fittipaldi siegt im Duell mit Liuzzi und rückt vom neunten zum fünften Platz auf


In Lauf 1, in dem Kristoffersson von Anfang bis Ende in Führung lag, katapultierte sich Fittipaldi sofort vom neunten Startplatz nach vorn. Der Brasilianer zog unter anderem spektakulär an Pigoli vorbei auf den 7. Platz. Anschließend trug er ein großartiges Duell mit Liuzzi aus, bis dieser einen Fehler machte, und zu guter Letzt rutschte er nach dem Ausscheiden von Morbidelli noch auf Rang 5. Cesari, der schneller fuhr als im Qualifying, rückte vom 14. auf den 12. Platz auf.

Fittipaldi

Cesari

Lauf 2: Fittipaldi fährt den Maserati nach einem schweren Rammschaden auf Rang vier


Zum Rennauftakt wurde Fittipaldi sofort von Larini gerammt, was erhebliche Karosserieschäden im vorderen linken Bereich bewirkte, die erheblichen Einfluss auf die Aerodynamik des Fahrzeugs hatten. Ungeachtet dessen konnte der Brasilianer das Rennen fortsetzen und auf Rang vier abschließen, während der Sieg erneut an einen unüberwindbaren Kristoffersson ging. Cesari rückte nach einem aufreibenden Duell mit Mugelli von Rang zwölf auf Rang neun auf.