Superstars International Series 2012 - Monza

ROUND 1, MONZA: Mehr Spannung mit Maserati

Mit dem Comeback von Maserati ging die International Superstars Series in Monza erneut in ihre erste Runde. Nach dem Titelsieg 2011 mit dem Quattroporte Evo, der in Partnerschaft mit dem Swiss Team an den Start ging und vom Werksfahrer Andrea Bertolini gefahren wurde, nimmt Maserati auch in dieser Saison an der hochkarätig besetzten FG Sport-Championship teil.

Ausschlaggebend für die Teilnahme war das hohe Wettbewerbsniveau der Serie, zu der neben Maserati weitere bedeutende Marken angemeldet sind: Audi, BMW, Chevrolet, Jaguar und Mercedes. In diesem Jahr beschloss Maserati allerdings, nicht mehr direkt teilzunehmen.

Mit dem Engagement in der Rennserie wurde vollständig das schweizerische Team unter dem Teamchef Guido Bonfiglio und dem technischen Direktor Giuseppe Angiulli betraut, das in der Superstars Serie erneut mit großem Enthusiasmus und mit zwei Quattroporte Evo startet. Die Teilnahme steht diesmal jedoch verstärkt im Zeichen einer Image-Kampagne, deren Ziel es ist, mehr Aufmerksamkeit zu erregen und mehr Spannung in die Meisterschaft zu bringen.

Aus diesem Grund wird das Spitzenfahrzeug bei jeder Veranstaltung von einem anderen ehemaligen Formel-1-Rennfahrer gefahren. Für Monza fiel die Wahl auf Mika Salo, der 111 Grand Prix-Rennen auf Lotus, Tyrrell, Arrows, Ferrari, Sauber und Toyota absolviert hat.

Das Fahrzeug Nummer 2 wurde hingegen für die gesamte Saison Mauro Cesari anvertraut, einem aufstrebenden Gentleman-Fahrer und Superstars-Veteran, war er doch 2009 italienischer Meister und Dritter auf der Wertungsliste der International-Serie in der Fahrergruppe mit einem Fahrzeug, das älter als vier Jahre ist.

Der Saisonauftakt in Monza war vielversprechend. Obwohl Salo den Quattroporte Evo noch niemals zuvor gefahren hatte und nur in der knappen Zeit während des freien Trainings mit ihm etwas auf Tuchfühlung gehen konnte, brachte er ihn dank der viertbesten Zeit im Qualifying in die zweite Startreihe für Lauf 1, den er auf Rang sechs abschloss. In Lauf 2 blieb ihm hingegen, wie schon Cesari in Lauf 1, das Podium aufgrund eines Lenkerbruchs verwehrt, der infolge des Überfahrens der Streckenrandsteine, die im Vergleich zur Vorsaison erhöht wurden, entstand.


Lauf 1: Salo verlor nach einer Safety-Car-Phase seine Podiumschancen und wurde Sechster

Salo attackierte sofort Biagi, der sich als Dritter hinter Pigoli und Larini gesetzt hatte. Als er dann jedoch im Windschatten von Larini mit 7 Sekunden Vorsprung vor dem Vierten fuhr, schloss eine Safety-Car-Phase erneut die Reihen. Beim Re-Start unterlag Salo der Spurtstärke von Liuzzi auf einem Mercedes mit größerem Hubraum und größerer Leistung. Beim erneuten Angriff auf Liuzzi beging er dann einen Fehler, woraufhin er als Sechster über die Ziellinie fuhr, während Pigoli siegte. Cesari schied wegen technischer Probleme aus.


Lauf 2: Federungsprobleme verhindern Salos Angriff auf Liuzzi


Salo brachte sich sofort auf Rang zwei, in einem Abstand von 2,7 Sekunden hinter Liuzzi. Anschließend rückte der Finne auf und fuhr sogar die zweite Rundenbestzeit des Rennens. In der 9. Runde jedoch, als er im Windschatten des Mercedes-Fahrers zum Angriff ansetzte, machte ihm ein gebrochener Aufhängungslenker einen Strich durch die Rechnung, so dass Liuzzi ungestört siegen konnte. Cesari platzierte sich auf Rang zehn und beklagte Probleme am Fahrwerk